Fassadendämmung (Kerndämmung)

Warum das Einblasverfahren bei der Fassadendämmung besonders geeignet ist

Einblasdämmung ist günstiger:

 

  • 1m² Einblasdämmung in der Außenwand kosten ca. 20-25 EUR/m² (Luftschichtstärke: 4-7cm)
  • Die Kerndämmung amortisiert sich in 4-6 Jahren über die Heizkostenersparnis. 

Dämmung mit Dämmplatten ist teurer:

 

  • 1m² Außenwanddämmung mit Dämmplatten aus Styropor oder Steinwolle kosten ca. 70–130EUR/m²
  • Durch die wesentlich spätere Amortisation ist dieses Verfahren finanziell ungünstiger.

Häufig wird die Kerndämmung mit dem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) verwechselt. Bei dem Verfahren des WDVS werden Dämmplatten von außen auf die Wand aufgebracht. Wohingegen die Kerndämmen die Verfüllung von zweischaligen Mauerwerken ist. 

Der Kosten-Nutzen-Effekt bei einem WDVS ist im Vergleich zum Einblasverfahren ungünstiger.

Bei Häusern in Norddeutschland (Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern) der Baujahre 1880 bis 1959 kann ich den meisten Fällen einen nachträgliche Kerndämmung erfolgen.

 

Bei Häusern ab 1970 ist in den meisten Fällen nur ein WDVS möglich weil die Luftschicht zwischen den Mauerwerksschalen kleiner als 4cm ist. Gemäß Beschreibung der Mauerwerks-DIN 1053 darf eine Mauerwerksluftschicht unter 4cm nicht mit Dämmstoff verfüllt werden.